Hallo,
für den sicheren Transport von Lithium-Akkus – etwa im Flugverkehr oder beim Versand – gibt es Vorgaben, die einen definierten Ladezustand (State of Charge, SOC) vorgeben, typischerweise rund 30 % SOC, um das Risiko von thermischen Zwischenfällen zu reduzieren. Dieser Ladezustand ist ein Kompromiss: Er gewährleistet ausreichend Restkapazität, minimiert aber gleichzeitig potenzielle Gefahren bei mechanischer oder thermischer Belastung.
Um diesen Ladezustand zuverlässig zu erreichen, nutzt man spezialisierte Entlade- und Analysegeräte, die den Akku schrittweise kontrolliert entladen. Solche Geräte messen die Zellspannung und regeln den Entladestrom so, dass die Zellen nicht unter eine sichere Untergrenze fallen, was sonst zu Schäden oder Kapazitätsverlust führen kann. Ein geeignetes Analyse- und Entladegerät kann daher nicht nur den aktuellen Zustand des Akkus prüfen, sondern auch gezielt auf einen definierten SOC-Zielwert entladen, wie es die Normen verlangen.
Beim Einsatz solcher Geräte sollte man darauf achten, dass sie mit dem jeweiligen Akkutyp kompatibel sind, über Sicherheitsfunktionen wie Temperatur- und Spannungsüberwachung verfügen und eine präzise Einstellung des gewünschten Endladezustands erlauben. Gerade wenn mehrere Akkus oder unterschiedliche Zellformate involviert sind, kann ein Gerät mit mehreren Steckplätzen und automatisierter Steuerung die Handhabung deutlich erleichtern.
Ein praktisches Beispiel dafür ist ein Analyse- und Entladegerät, das speziell für Lithium-Akkus ausgelegt ist und eine Entladung bis zu einem vorgegebenen SOC-Prozentwert unterstützt – was auch nach Transportnormen relevant ist. Eine Übersicht zu solchen Lösungen und entsprechenden Hintergrundinfos gibt es unter https://www.akkuline.de/blog/ad60-soc-tool-lithium-akkus-auf-30-soc-entladen-nach-transportnorm-2026.