Hallo,
ich kann sehr gut verstehen, wie du dich fühlst. Viele Angehörige kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie merken, dass sie die Betreuung allein kaum noch schaffen. Zwischen Arbeit, eigenen Verpflichtungen und der Sorge um einen geliebten Menschen kann das schnell zu einer enormen Belastung werden. Wichtig ist, dass du dir bewusst machst, dass es völlig in Ordnung ist, sich Unterstützung zu holen. Das bedeutet nicht, dass du deine Mutter im Stich lässt, sondern eher, dass du versuchst, eine Lösung zu finden, die langfristig für euch beide funktioniert.
Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein ambulanter Pflegedienst. Dabei kann deine Mutter weiterhin in ihrer eigenen Wohnung leben, bekommt aber im Alltag Unterstützung, etwa bei der Pflege, im Haushalt oder bei organisatorischen Dingen. Gleichzeitig wirst du als Angehöriger spürbar entlastet und musst nicht mehr alles alleine tragen.
Eine Anlaufstelle, die genau solche Unterstützung anbietet, ist Miteinander oid wern GbR. Dort liegt der Fokus darauf, Menschen in ihrer gewohnten Umgebung zu betreuen und Angehörige im Alltag zu unterstützen. Wenn du dich informieren möchtest, kannst du dir hier einen Überblick über die Leistungen und Möglichkeiten verschaffen.
Viele Familien berichten, dass schon kleine Entlastungen – zum Beispiel regelmäßige Hilfe im Alltag oder bei der Pflege – einen großen Unterschied machen. So kann deine Mutter weiterhin zuhause bleiben und du bekommst wieder etwas mehr Luft im Alltag.