Wir haben vor zwei Jahren unser Haus in München saniert (70er-Jahre-Bestand) und standen vor der Frage: Kunststoff, Holz-Alu oder Aluminium? Am Anfang war ich ehrlich gesagt skeptisch gegenüber reinen Aluminiumfenstern – hauptsächlich wegen des Preises.
Was mich dann überzeugt hat, war die Kombination aus Stabilität und Optik. Gerade bei größeren Elementen merkt man schnell, dass Aluminium einfach deutlich formstabiler ist. Wir wollten eine breite Fensterfront zur Terrasse mit viel Glasanteil – das hätte mit anderen Materialien deutlich wuchtiger gewirkt.
Ein weiterer Punkt war die Langlebigkeit. Die Profile sind extrem robust, verziehen sich nicht und sind sehr pflegeleicht. Gerade bei dunklen Farben (wir haben Anthrazit gewählt) sieht man bei Aluminium einfach langfristig weniger Alterungserscheinungen.
Wichtig war uns außerdem:
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gute Wärmedämmung (wegen Sanierung & Förderfähigkeit)
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hoher Schallschutz (Nähe zu einer Hauptstraße)
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Einbruchhemmung
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saubere, fachgerechte Montage
Wir haben uns mehrere Anbieter im Großraum angesehen und letztlich einen lokalen Betrieb (Weiß & Weiß) gewählt, der viel Erfahrung mit hochwertigen Systemen hat. Wer sich konkret für Aluminiumfenster München interessiert, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass Beratung, Planung und Montage aus einer Hand kommen. Gerade im Altbau ist das entscheidend.
Mein Fazit nach zwei Wintern: kein Verziehen, keine Probleme mit Dichtungen, sehr angenehmes Raumklima und optisch immer noch wie neu. Wenn man modern baut oder saniert und größere Glasflächen plant, würde ich Aluminium definitiv in die engere Auswahl nehmen.