Aus meiner eigenen Planung kann ich sagen, dass 230 V Hochvolt-Modelle für eine einfache Nachrüstung oft praktischer sind, weil sie direkt ans Netz angeschlossen werden können. Wenn du allerdings ein durchdachtes Lichtkonzept mit mehreren Zonen oder Smart-Steuerung planst, kann ein 24 V-System mit externem Treiber deutlich flexibler sein.
Für das Wohnzimmer habe ich mich bewusst für warmweißes Licht mit 2700 K entschieden, weil es deutlich gemütlicher wirkt als 4000 K Neutralweiß. Gerade abends macht das einen riesigen Unterschied für die Atmosphäre.
Beim Abstrahlwinkel kommt es darauf an, was du möchtest: Mit 36° erhältst du schöne Akzente, während 60° besser für eine gleichmäßigere Grundbeleuchtung geeignet ist. Ich habe eine Mischung gewählt, um sowohl Fläche als auch einzelne Bereiche wie Bilder oder Regale gezielt zu beleuchten.
Wichtig war mir außerdem ein hoher Farbwiedergabeindex, idealerweise CRI >90 oder sogar CRI >95, damit Farben natürlich wirken. Gerade bei hochwertigen Möbeln oder Wandfarben sieht man den Unterschied sofort.
Dimmbare LED Einbaustrahler würde ich auf jeden Fall empfehlen, damit du die Lichtstimmung flexibel anpassen kannst. Besonders angenehm finde ich sogenannte „Dim-to-Warm“-Modelle, bei denen das Licht beim Dimmen wärmer wird.
Ich habe meine Komponenten bei SK-LED zusammengestellt, weil dort sowohl fertige Downlights als auch modulare Systeme mit wechselbaren Linsen angeboten werden. Das war für mich ideal, da ich Abstrahlwinkel später noch anpassen konnte.
Rückblickend war der Umstieg auf LED Einbaustrahler eine der besten Entscheidungen bei meiner Renovierung. Die Decke wirkt aufgeräumt, modern und das Licht lässt sich perfekt an jede Situation anpassen.