Hey,
ich war schon ein paar Mal in Leipzig und würde es beim ersten Besuch wirklich locker angehen. Die Innenstadt lässt sich super zu Fuß erkunden, allein durch Herumspazieren rund um Markt, Nikolaikirche und Thomaskirche bekommt man schon ein gutes Gefühl für die Stadt. Besonders schön fand ich Plagwitz mit seinen Kanälen, alten Industriebauten, kleinen Cafes und dieser leicht alternativen Atmosphäre, das fühlt sich sehr typisch Leipzig an. Die Spinnerei lohnt sich auch, selbst wenn man kein großer Kunstfan ist, einfach wegen des Geländes und der Stimmung. Zum Abschalten ist der Clara-Zetkin-Park perfekt, gerade bei gutem Wetter.
Etwas overrated fand ich das Völkerschlachtdenkmal. Klar, es ist beeindruckend, aber auch ziemlich touristisch und zeitintensiv, das würde ich bei einem kurzen Trip eher weglassen. Abends hat mir die Südvorstadt rund um die KarLi am besten gefallen, da ist viel Leben, man findet spontan Bars oder Restaurants und kommt leicht ins Gespräch. Wenn du noch Zeit hast und das Wetter mitspielt, ist ein Abstecher an den Cospudener See oder eine kleine Bootstour durch die Kanäle eine schöne Abwechslung zum klassischen Sightseeing.