Ich stand vor der gleichen Entscheidung und kann gut verstehen, dass du dir Gedanken über Tapezieren vs. Streichen machst – besonders, wenn es um stark genutzte Räume wie Flur oder Wohnzimmer geht. Beide Optionen haben ihre Vorteile, und was letztlich „besser“ ist, hängt sehr davon ab, was dir optisch und praktisch wichtig ist.
Was mir aufgefallen ist: Heutige moderne Tapeten sind tatsächlich deutlich haltbarer und pflegeleichter als früher. Es gibt robuste Vinyltapeten, waschbare Strukturen und sogar effektvolle Designs, die dem Raum Charakter geben und dabei nicht so empfindlich sind, wie man früher dachte. Gerade im Flur, wo ständig Koffer, Jacken oder Hände an die Wand kommen, finde ich eine gut abwaschbare Tapete oft praktischer als reine Farbe, weil kleine Flecken sich leichter entfernen lassen, ohne gleich neu streichen zu müssen.
Auf der anderen Seite hat Streichen natürlich den Vorteil, dass es schneller geht und in der Regel günstiger ist. Mit einer qualitativ guten Farbe (z. B. latexfrei, waschbeständig oder mit Anti-Schmutz-Beschichtung) kann man auch über längere Zeit eine sehr schöne, glatte Optik erzielen. Für Wohnzimmer finde ich persönlich häufig eine Kombination am schönsten – ein Akzentbereich mit strukturierter Tapete, kombiniert mit einer ruhigen, harmonischen Farbe an den anderen Wänden. Das wirkt edel und gleichzeitig wohnlich, ohne überladen zu sein.
Wichtig ist in jedem Fall eine gute Ausführung: Egal ob Tapezieren oder Streichen – Vorbereitung, glatte Untergründe und professionelle Verarbeitung sorgen dafür, dass das Ergebnis länger hält und besser aussieht.
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