Servus,
die Frage haben wir uns vor drei Jahren auch gestellt – und aus heutiger Sicht hat es sich für uns definitiv gelohnt. Ausschlaggebend war weniger ein einzelnes Argument, sondern das Gesamtpaket. Seit wir die Anlage haben, produzieren wir einen großen Teil unseres Stroms selbst und sind deutlich unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Gerade das merkt man erst richtig, wenn die Stromrechnung kommt und man sieht, wie viel man eigentlich selbst abdeckt.
Bei uns war wichtig, dass die Anlage auf unsere Dachfläche und unseren Verbrauch abgestimmt ist. Moderne Module sind inzwischen wirklich leistungsstark, auch bei nicht ganz perfekten Bedingungen, und liefern über viele Jahre zuverlässig Strom. Uns wurde damals auch vorgerechnet, dass selbst nach 20–25 Jahren noch ein sehr hoher Teil der ursprünglichen Leistung vorhanden ist – das hat Vertrauen geschaffen. Dazu kommt, dass die Technik heute robuster ist als früher und auch mit Schnee, Wind oder Hagel gut klarkommt.
Finanziell ist es natürlich keine Anschaffung, die sich über Nacht rechnet, aber langfristig schon. In Kombination mit Eigenverbrauch (und ggf. Speicher) verkürzt sich die Amortisationszeit spürbar. Und ehrlich gesagt spielt für uns auch das gute Gefühl eine Rolle, einen Teil des Stroms klimafreundlich selbst zu erzeugen.
Unterm Strich: Ob und wie es sich lohnt, hängt natürlich immer auch von Haus, Dach, Verbrauch und Budget ab. Für uns persönlich war es die richtige Entscheidung. Auch sind wir froh, damals den richtigen Photovoltaik-Betrieb gewählt zu haben, der modernste Produkte und Technologien einsetzt, um so das Maximum herauszuholen. Wir würden es wieder so machen – aber eine saubere Beratung und die realistische Experten-Einschätzung der eigenen Situation sind wirklich mitentscheidend.