Die Überlegung deines Onkels, das ältere Haus nachträglich zu dämmen, ist absolut nachvollziehbar – vor allem, wenn so gut wie keine Isolierung vorhanden ist. Das merkt man nicht nur an den Heizkosten, sondern oft auch am Wohnkomfort: kalte Wände, Zugluft, große Temperaturschwankungen etc. Ich kenne einige, die eine solche Sanierung schon gemacht haben, und aus unserer Runde kann ich sagen: ja, es kann sich richtig lohnen, aber es gibt ein paar Dinge, auf die man unbedingt achten sollte.
Viele, die das selbst organisiert oder begleitet haben, berichten, dass die Fassadendämmung vor allem zwei große Vorteile bringt: Sie spart langfristig deutlich Heizkosten und sorgt für ein gleichmäßigeres, angenehmeres Raumklima. Gerade bei älteren Häusern ohne echte Isolierung fällt das sehr schnell spürbar ins Gewicht.
Wichtig ist aber, dass die Dämmung fachgerecht geplant und ausgeführt wird. Da geht es nicht nur um das Material selbst, sondern auch um den richtigen Anschluss an Fenster, Türen, Sockel und Dach, damit es später nicht zu Feuchtigkeitsproblemen oder Wärmebrücken kommt. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall vorher gut beraten lassen, am besten von einem Fachbetrieb, der Erfahrung mit energetischen Sanierungen hat.
Wenn du dir anschauen willst, wie so etwas aussehen kann und welche Ansätze es gibt, lohnt sich ein Blick bei diesem Stuckateur- und Dämmfachbetrieb, der sich unter anderem mit Wärmedämmung von Fassaden beschäftigt:
Hild + Hoss
Was viele auch empfehlen: Vor der Entscheidung ein Energieberater dazuzuholen, der den aktuellen Zustand bewertet und konkrete Einsparpotenziale aufzeigt. Dann hat man eine gute Grundlage, ob sich die Investition in die Dämmung für dein Onkels Haus wirklich lohnt – und wie groß der Effekt auf Heizkosten und Wohnkomfort sein wird.