Wenn ihr euch für einen echten Kamin mit Feuer, Wärme und Substanz interessiert – etwa einen Firetube Ofen oder ein Brunner Drehfeuer – dann ist die Antwort etwas umfangreicher als bei Deko- oder Elektrokaminen. Dafür bekommt ihr aber auch ein Ergebnis, das viele Jahre Freude macht.
Was man wirklich für einen Kamin braucht (praxisnah erklärt)
1. Fachliche Planung (der wichtigste Punkt)
Bevor man an Zubehör denkt, steht die Planung:
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Prüfung des Schornsteins (Bestand oder Neubau)
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Abstimmung mit dem Schornsteinfeger
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Auswahl des passenden Systems für Raumgröße, Grundriss und Heizbedarf
Gerade Firetube und Brunner Drehfeuer werden nicht von der Stange gekauft, sondern individuell geplant.
2. Der Kamin selbst
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Firetube Ofen
Ein modulares Ofensystem aus Stahl, individuell konfigurierbar (freistehend, wandhängend, als Raumtrenner, optional mit Koch- oder Backfunktion).
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Brunner Drehfeuer
Ein drehbarer Holzbrandeinsatz aus massivem Gusseisen, ideal für offene Wohnräume, bei denen das Feuer aus mehreren Blickwinkeln sichtbar sein soll.
Beide Systeme sind vollwertige Heizlösungen, keine reinen Designobjekte.
3. Schornstein & Abgasführung
Notwendig sind je nach Situation:
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vorhandener gemauerter Schornstein
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Schornsteinsanierung (Innenrohr)
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oder neuer Edelstahl-Schornstein
➡️ Wird immer individuell geplant und vom Schornsteinfeger abgenommen.
4. Brandschutz & Sicherheit
Pflichtbestandteile sind:
Bei Firetube und Brunner Drehfeuer wird das in die Planung integriert, nicht nachträglich „angebastelt“.
5. Luftversorgung
Je nach Gebäude:
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raumluftabhängig oder
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externe Verbrennungsluft
Gerade bei modernen Fenstern oder sanierten Altbauten ein entscheidender Punkt.
6. Sinnvolles Zubehör (optional, aber praktisch)
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Holzlager oder integriertes Holzfach
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Kaminbesteck (Schaufel, Besen, Zange)
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Aschesauger (optional)
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bei Firetube: Koch- oder Backmodule
Das sind Ergänzungen, nicht die Basis.
Fazit
Für einen hochwertigen Kamin braucht man mehr als nur Zubehör:
Gerade Firetube Öfen und das Brunner Drehfeuer zeigen, dass ein Kamin heute:
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Heiztechnik
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Design
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Wohnqualität
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und Handwerk
in einem ist.
Mein Tipp: Nicht im Baumarkt anfangen, sondern direkt zu einem Ofenbaumeister, der das komplette System plant. Dann wird der erste Kaminwinter nicht nur gemütlich – sondern auch stressfrei.