Glückwunsch zum neuen (alten) Golf! Bei Reifen lohnt es sich wirklich, genau hinzusehen — besonders wenn sie schon ca. 8 Jahre alt sind. Auch wenn das Profil noch aussieht, als wäre es „ok“, können Reifen mit dem Alter spröde werden und an Sicherheit verlieren, weil Gummi über die Jahre seine Elastizität verliert.
Ein paar Dinge, auf die du achten solltest: Zum einen gilt grundsätzlich: Alter und Zustand zählen genauso wie Profiltiefe. Das gesetzliche Mindestprofil in Deutschland beträgt 1,6 mm, aber praktisch gilt: Ab etwa 3 mm spricht man davon, dass der Grip deutlich nachlässt — vor allem bei nasser Fahrbahn. Selbst wenn das Profil also noch gut aussieht, kann das Gummi selbst durch Alterung spröde, rissig oder porös werden. Gerade bei 8‑Jahre‑alten Reifen ist das keine Seltenheit.
Es gibt zwar keine starre gesetzliche Altersgrenze, ab der du Reifen nicht mehr nutzen darfst, aber viele Experten und auch Werkstätten sagen, dass Reifen ab 6 – 8 Jahren kritisch werden können — selbst ohne sichtbare Schäden. Wenn du Risse in der Seitenwand siehst, das Gummi „ausgewaschen“ aussieht oder die Lauffläche ungleichmäßig abgefahren ist, solltest du auf jeden Fall wechseln. Das gilt übrigens auch unabhängig vom Profiltiefen‑Check.
Wenn du dir neue Sommerreifen holen willst, dann achte beim Kauf auf ein paar wichtige Punkte: Die richtige Reifengröße (steht im Fahrzeugschein), eine gute Last‑ und Geschwindigkeitsklasse, eine solide Nasshaftung und, wenn du willst, niedrige Rollwiderstandswerte (spart Sprit). Viele achten außerdem auf Reifen mit geringem Abroll‑ und Bremstempo bei Nässe, weil das die Sicherheit deutlich erhöht.
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