Die brasilianische Methode bei Haarverlängerungen meint in der Regel eine Technik, bei der echte Haarsträhnen mit Keratin an das Eigenhaar angebracht werden. Dabei werden kleine Strähnen Extensions mit einer Keratinspitze an einzelne Haarpartien gesetzt und mit Wärme (meist mit einer speziellen Zange) am Eigenhaar befestigt. Keratin ist ja ein natürlicher Bestandteil der Haare, deshalb gilt die Methode als relativ schonend, wenn sie sauber gemacht wird.
Der Vorteil ist, dass die Verbindungsstellen sehr klein und unauffällig sind und die Extensions dadurch ziemlich natürlich fallen. Außerdem halten sie meist 3 bis 5 Monate, je nachdem wie schnell die eigenen Haare wachsen und wie gut man sie pflegt. Danach müssen die Strähnen entweder hochgesetzt oder entfernt werden.
Der Unterschied zu anderen Methoden ist vor allem die Art der Befestigung. Es gibt z. B. auch Tape-Extensions (mit Klebestreifen), Microrings (mit kleinen Metallringen) oder Clip-ins zum Ein- und Ausklipsen. Die brasilianische bzw. Keratin-Methode gilt eher als eine dauerhafte Variante, weil die Strähnen fest mit dem Eigenhaar verbunden sind.
Meine Frau lässt übrigens auch ab und zu Haarverlängerungen in ihrem Lieblingssalon machen. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob das genau die brasilianische Methode ist oder eine andere Technik – aber das Ergebnis sieht jedes Mal richtig gut aus und hält ziemlich lange.