Ich merke gerade, dass ich die Betreuung meiner Mutter alleine kaum noch schaffe. Zwischen Arbeit, Haushalt und Arztterminen stoße ich immer öfter an meine Grenzen. Gleichzeitig möchte sie unbedingt in ihrer Wohnung bleiben und nicht ins Heim.
Wie seid ihr damit umgegangen, ohne euch komplett zu überlasten?
Genau an dem Punkt war ich vor einiger Zeit auch. Man denkt lange, man bekommt alles alleine hin, bis es körperlich und mental zu viel wird. Der entscheidende Schritt war für mich, Hilfe zuzulassen. Gerade ältere Menschen fühlen sich zuhause wohler, aber dafür braucht man zuverlässige Entlastung. Ich habe dann gezielt nach Unterstützung in Schifferstadt gesucht. Dabei bin ich auf pfalz-pflege.de gestoßen und habe erstmal nur ein Beratungsgespräch geführt. Dort wurde erklärt, welche Leistungen überhaupt möglich sind und was die Kasse übernimmt. Schon wenige Einsätze pro Woche haben meinen Alltag enorm entspannt. Meine Mutter bleibt in ihrer vertrauten Umgebung und ich kann wieder Tochter statt Vollzeit-Pflegekraft sein. Rückblickend hätte ich mir viel Stress erspart, wenn ich früher Hilfe organisiert hätte.
Das hängt natürlich auch von dem Ausmaß der körperlichen (und leider oftmals auch geistigen) Einschränkungen ab, bei uns ist es aber ähnlich und ich kann jedem nur empfehlen, nicht lange hin und her zu überlegen, sondern sich an einen kompetenten ambulanten Pflegedienst zu wenden. Man macht sich sonst selbst völlig kaputt und, wie im Post oben schon erwähnt, es reichen in vielen Fällen auch wenige Tage in der Woche aus, an denen man professionelle Hilfe bekommt, um enorm zu entlasten.
Hallo,
ich kann sehr gut verstehen, wie du dich fühlst. Viele Angehörige kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie merken, dass sie die Betreuung allein kaum noch schaffen. Zwischen Arbeit, eigenen Verpflichtungen und der Sorge um einen geliebten Menschen kann das schnell zu einer enormen Belastung werden. Wichtig ist, dass du dir bewusst machst, dass es völlig in Ordnung ist, sich Unterstützung zu holen. Das bedeutet nicht, dass du deine Mutter im Stich lässt, sondern eher, dass du versuchst, eine Lösung zu finden, die langfristig für euch beide funktioniert.
Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein ambulanter Pflegedienst. Dabei kann deine Mutter weiterhin in ihrer eigenen Wohnung leben, bekommt aber im Alltag Unterstützung, etwa bei der Pflege, im Haushalt oder bei organisatorischen Dingen. Gleichzeitig wirst du als Angehöriger spürbar entlastet und musst nicht mehr alles alleine tragen.
Eine Anlaufstelle, die genau solche Unterstützung anbietet, ist Miteinander oid wern GbR. Dort liegt der Fokus darauf, Menschen in ihrer gewohnten Umgebung zu betreuen und Angehörige im Alltag zu unterstützen. Wenn du dich informieren möchtest, kannst du dir hier einen Überblick über die Leistungen und Möglichkeiten verschaffen.
Viele Familien berichten, dass schon kleine Entlastungen – zum Beispiel regelmäßige Hilfe im Alltag oder bei der Pflege – einen großen Unterschied machen. So kann deine Mutter weiterhin zuhause bleiben und du bekommst wieder etwas mehr Luft im Alltag.
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