Für Haushalte mit älteren oder bettlägerigen Familienmitgliedern, die rund um die Uhr Pflege benötigen, ist die Beauftragung einer Haushaltshilfe oft die einzige Lösung. Selbst in Familien mit nur einem Einkommen ist die Betreuung einer älteren oder behinderten Person körperlich und geistig oft zu viel für eine Person. Ein Helfer kann eine ständige Betreuung leisten, die Familienmitglieder nicht leisten können. In einem Einverdienerhaushalt mit einem Familienmitglied, das die meiste Zeit zu Hause bleiben kann, kann ein Helfer neben körperlicher Hilfe auch etwas Entlastung leisten, wenn zwei Familienangehörige benötigt werden.
Wenn die Person betreut werden muss, dann ja klar.
Das, was du beschreibst (und wie es ja in deinem letzten Satz schon fast so steht), kenne ich von dem meine Tante betreuenden Pflegedienst unter dem Begriff Entlastungsleistungen.
Dazu gehören bei ihr zum Beispiel:
Kochen, Frühstück und Abendessen zubereiten
Medikamente besorgen bzw. einlösen von Rezepten
Einkaufen und andere kleinere Besorgungen
Das "entlastet" uns als Familie im wahrsten Sinne des Wortes wirklich spürbar, gerade weil eben nicht rund um die Uhr jemand vor Ort sein kann. Und was viele gar nicht wissen: Die Kosten für diese Entlastungsleistungen werden – zumindest teilweise – auch von der Krankenkasse bzw. Pflegekasse übernommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich da mal beim zuständigen Pflegedienst oder direkt bei der Kasse zu informieren, was genau übernommen wird und wie man das beantragt.
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