Ich schlafe seit Jahren meistens auf der Seite und wache regelmäßig mit Verspannungen im Schulter- und Rückenbereich auf. Jetzt überlege ich mir eine neue Matratze anzuschaffen. Welche Art von Matratze ist für Seitenschläfer eigentlich am besten geeignet und worauf sollte man beim Kauf besonders achten?
Seitenschläfer stellen besondere Anforderungen an eine Matratze, denn die Körperauflage ist asymmetrisch: Schulter und Hüfte müssen einsinken können, während die Taille gestützt werden muss. Die falsche Matratze führt bei Seitenschläfern besonders schnell zu Schmerzen.
Warum Seitenschläfer spezielle Matratzen brauchen:
In der Seitenlage ruht das Körpergewicht auf einer schmalen Fläche – hauptsächlich auf Schulter, Hüfte und Unterschenkeln. Die Wirbelsäule sollte in dieser Position eine gerade Linie bilden. Dafür muss die Schulterzone ausreichend nachgeben, damit der Nacken nicht abknickt. Gleichzeitig braucht die Taille Halt, damit die Lendenwirbel nicht durchhängen.
Empfohlene Härtegrade:
Zonierung ist entscheidend:
Eine 7-Zonen-Matratze ist für Seitenschläfer besonders empfehlenswert. Die verschiedenen Zonen haben unterschiedliche Einsinktiefen:
Materialvergleich:
Matratzenhöhe:
Für Seitenschläfer sollte die Matratze mindestens 20 cm hoch sein, besser 22 bis 25 cm. Nur so ist genug Material vorhanden, um die Schulter einsinken zu lassen, ohne dass der Körper auf dem Lattenrost aufliegt.
Praxistipps:
Fazit: Seitenschläfer profitieren am meisten von einer 7-Zonen-Kaltschaum- oder Latexmatratze mit Härtegrad 3 bei mindestens 22 cm Höhe. Der Lattenrost sollte zur Schulterkomfortzone passend eingestellt sein, und ein ausreichend hohes Seitenschläferkissen vervollständigt die ergonomische Schlafumgebung.
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