Hallo zusammen, wir sind eigentlich leidenschaftliche Camper, überlegen aber, Österreich im Winter mal ohne Wohnmobil/Zelt zu erleben – also eher mit festen Unterkünften wie Pensionen, Hotels oder Ferienwohnungen. Uns reizt die Mischung aus Winterlandschaft, vielleicht etwas Skifahren oder Rodeln, aber auch Spaziergänge, gutes Essen und gemütliche Abende drinnen. Welche Regionen in Österreich könnt ihr für so einen Winterurlaub empfehlen, wenn der Fokus nicht nur auf Camping liegt, und habt ihr Tipps, wie man als „Camping-Mensch“ trotzdem das Gefühl von Freiheit und Naturverbundenheit behält? Viele Grüße!
Hallo zusammen, falls ihr Österreich im Winter neu entdecken wollt, zeigt euch https://campingkultur.net/oesterreich-im-winter-es-muss-nicht-immer-camping-sein , welche Möglichkeiten es jenseits des klassischen Campings gibt – von gemütlichen Unterkünften bis zu Aktivitäten im Schnee. Viele Grüße, Sarah
hallo zusammen,
wir sind selbst leidenschaftliche camper und standen vor einiger zeit genau vor derselben frage. gerade im winter haben wir gemerkt, dass das, was wir am campen eigentlich lieben – dieses gefühl von draußen sein, von ruhe, von selbstbestimmtem tempo – nicht zwingend am wohnmobil oder zelt hängt. österreich im winter ohne camping hat für uns überraschend gut funktioniert, solange wir die art des urlaubs nicht komplett umgestellt haben.
uns hat besonders gefallen, in regionen zu fahren, die nicht nur über große skigebiete definiert sind, sondern wo landschaft, weite und alltagstaugliche natur im vordergrund stehen. dort fühlt sich ein winterspaziergang fast so an wie morgens die zelttür zu öffnen. wir haben bewusst kleine pensionen oder ferienwohnungen gewählt, möglichst ruhig gelegen, gern mit viel holz, balkon oder zumindest dem gefühl, direkt draußen zu sein. große hotels mit fixem ablauf waren für uns nichts, da geht uns das camping-herz verloren.
wichtig war für uns auch, nichts zu durchzutakten. ein bisschen rodeln, vielleicht ein halber skitag, viel gehen, schauen, stehen bleiben. früh raus oder in der dämmerung unterwegs sein, abends zurück in die wärme, nasse sachen trocknen, kochen oder gut essen gehen. dieses langsame tempo hat uns das freiheitsgefühl gegeben, das wir sonst vom campen kennen.
ehrlich gesagt hat der winter sogar etwas entspanntes hineingebracht: kein frieren beim umziehen, kein kämpfen mit wetter, sondern draußen sein dürfen und sich danach wieder zurückziehen. für uns war das eine schöne ergänzung zum camping, kein ersatz – und wir würden es jederzeit wieder machen. solange man sich treu bleibt und nicht versucht, plötzlich einen „klassischen winterurlaub“ zu erzwingen, funktioniert das überraschend gut.
Du musst angemeldet sein, um zu antworten
Anmelden