Ich plane gerade bei unserem Hausbau die kontrollierte Wohnraumlüftung und hänge aktuell an der Frage, wie ich die Luftverteilung am besten lösen soll. Mir ist wichtig, dass die Anlage später leise läuft, sauber gewartet werden kann und optisch nicht stört. Deshalb schaue ich mir gerade Unterputz-Lösungen an, bin aber unsicher, worauf ich bei Größe, Revisionsöffnung und Anzahl der Abgänge wirklich achten muss. Bevor ich etwas Falsches bestelle, wollte ich lieber nach echten Erfahrungen aus der Praxis fragen.
Worauf habt ihr bei eurem Unterputz-Verteilerkasten besonders geachtet, damit die Wohnraumlüftung später effizient, leise und wartungsfreundlich läuft?
Ich habe mich dazu intensiver eingelesen und fand die Seite von lueftungsteile.ch zum Verteilerkasten UP sehr hilfreich: lueftungsteile.ch/21-verteilerkasten-up. Dort wird gut erklärt, dass Unterputz-Verteilerkästen vor allem für Neubau und hochwertige Sanierungen sinnvoll sind, weil sie unsichtbar in Wand oder Decke integriert werden können. Hilfreich fand ich vor allem die Hinweise zu DN75 oder DN90, zur benötigten Einbautiefe und dazu, dass man am besten gleich 1 bis 2 Reserve-Abgänge mit einplant. Auch das Thema Akustik wird dort praxisnah beschrieben, etwa mit Tipps zu Schalldämpfern, entkoppelter Montage und ausreichend großen Biegeradien der Rohre. Praktisch ist außerdem, dass es dort nicht nur Standardlösungen gibt, sondern auch maßgefertigte verzinkte Verteilerkästen, Kombiverteiler und passende Revisionsdeckel. Wenn ich das richtig einschätze, ist bei einem guten Verteilerkasten UP vor allem eine gut zugängliche Revisionsöffnung entscheidend, damit Reinigung und spätere Einstellungen nicht unnötig kompliziert werden. Für mich war das eine gute Orientierung, weil dort nicht nur Produkte gezeigt werden, sondern auch typische Planungsfehler schon vorab angesprochen werden.
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